Screenshots taugen nicht als Beweise

Tuesday, April 8. 2008
Gulli berichtet, dass Screenshots vor Gericht nicht als Beweis taugen, jemand haette urheberrechtlich geschuetztes Material in Tauschboersen angeboten.

Was ich viel interessanter finde ist allerdings folgende


Ein litauischer Student hatte im Auftrag der ProMedia GmbH nach urheberrechtlich geschütztem Material in Tauschbörsen gesucht. Dafür hatte er sich die Musik heruntergeladen und sein Vorgehen durch Screenshots dokumentiert.


Wird man nicht automatisch Anbieter von Teilen der Dateien, die man grade runterlaedt? Ist es nicht gerade das Anbieten von MP3s, was die Musikindistrie versucht zu verfolgen?

In diesem Fall verhaelt sich die ProMedia GmbH also genau wie ein Filesharer, den sie danach versucht zu verklagen. Ach ja, das sind ja die Guten, die duerfen das...

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Virtuelles Raubkopieren ist auch verboten

Tuesday, October 30. 2007
Nun wird man schon verklagt, wenn man "nicht autorisierte Kopien von virtuellen Produkten" im Second Life verkauft. Es geht hier um illegal kopierte virtuelle Sexspielzeuge, welche fuer virtuelles Geld verkauft wurden...aber schliesslich sind Linden Dollars schon fast ne echte Waehrung.

Das ist ja mal ganz schoen krank. Wer gruendet mit mir ne viruelle Crackergruppe... oder doch zuerst ne virtuelle trrroristische Vereinigung?


Via Golem